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Unser Partner, die Prohyp GmbH informierte uns mit der aktuellen Mitteilung über die bevorstehenden Änderungen in mehreren Darlehensprogrammen der KfW. Gern teilen wir hier diese Information mit Ihnen.

Erste Informationen haben wir hier bereits Anfang 2021 bereit gehalten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Stichtag ist der 1. Juli 2021
  • eine mögliche Antragstellung zu alten Konditionen sollte bis 31.05.2021 erfolgen, da die Banken zusätzliche Bearbeitungszeiten benötigen könnten
  • Sprechen Sie mit Ihrem Planer, ob Sie von den Konditionen ab 01.07.2021 zusätzliche Vorteile zu erwarten haben.

Infos finden Sie auch unter www.KfW.de

Prohyp

Hintergrund: Klimaschutzprogramm 2030 wird mit neuer Förderstrategie umgesetzt

Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, langfristig einen klimaneutralen Gebäudebestand zu realisieren. Kernelement ist dabei die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“. In diesem Förderkonzept werden die Subventionen für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen neu strukturiert.

Ein erster Schritt der Umsetzung war im Januar der Umzug der Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen von der KfW zum Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Im zweiten Schritt werden nun ab dem 1. Juli die KfW-Förderprogramme für energieeffiziente Neubauten und energetische Sanierungsmaßnahmen umgestellt.

Welche KfW-Programme sind betroffen?

Die Umstellung betrifft die folgenden KfW-Förderprogramme:

  • 151 und 152 – Energieeffizient Sanieren / Kredit
  • 153 – Energieeffizient Bauen
  • 167 – Energieeffizient Sanieren / Ergänzungskredit
  • 430 – Energieeffizient Sanieren / Investitionszuschuss
  • 431 – Energieeffizient Bauen und Sanieren / Zuschuss Baubegleitung

Die künftige BEG-Förderung entspricht in weiten Teilen den bisherigen Modellen. Neu ist die Einführung von erhöhten Fördersätzen für den Einsatz erneuerbarer Energien und besonders nachhaltige Bauweisen. Bei Sanierungen entfällt das Effizienzhaus 115, neu eingeführt wird der Standard Effizienzhaus 40.

Wie läuft die Umstellung ab?

Die KfW wird zum 1. Juli 2021 einen harten Schnitt machen. Das bedeutet: Bis zum 30. Juni werden Anträge nur nach den alten Förderbedingungen bearbeitet, ab dem 1. Juli gelten ausschließlich die neuen Bedingungen. Die KfW gewährt somit keine Übergangsfrist. Maßgebend ist der Tag, an dem die Hausbank des Finanzierungsnehmers den Antrag an die KfW durchgeleitet hat.

Was bedeutet das für die Banken?

Aufgrund des recht kurzen zeitlichen Vorlaufs ist es für Banken eine Herausforderung, die neuen Merkmale der Förderprogramme in ihre Kreditprozesse zu integrieren. Dazu zählt neben den neuen Effizienzklassen und Bonus-Kombinationen auch der negative Bankeneinstand. Das kann sich wie folgt auf die Bearbeitung von Förderanträgen auswirken:

Wer seine Förderung zu den alten Bedingungen beantragen will, muss damit rechnen, dass dies aufgrund des Durchleitungsdatums als Stichtag schon im Lauf des Juni nicht mehr möglich ist. Kreditgeber überlegen derzeit, das KfW-Geschäft zu den alten Förderbedingungen schon vor dem 1. Juli einzustellen. Damit soll die fristgerechte Durchleitung im Anschluss an die abschließende Kreditprüfung gewährleistet werden. Wir als Interhyp Gruppe stehen im engen Austausch mit den Kreditgebern und werden Sie zeitnah auf dem Laufenden halten. Die Kreditgeber arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen Förderkriterien, allerdings kann es bei einigen Banken zu Verzögerungen kommen. Somit ist damit zu rechnen, dass nicht alle Banken die neue Förderwelt wie geplant zum 1. Juli 2021 umsetzen können.

Was Sie … im Blick behalten sollten

In aller Regel ist es für Finanzierungskunden lukrativer, bis zum 1. Juli zu warten und dann die Förderung nach den neuen BEG-Kriterien in Anspruch zu nehmen. Das gilt vor allem für diejenigen, die dann von den neuen Bonusregelungen profitieren können. In diesem Fall sollte bei der Erstellung des Finanzierungskonzeptes darauf geachtet werden, dass bei Projektplan und Zahlungsfristen genügend Reserve bleibt, um eventuelle Verzögerungen in der Bearbeitung abzufedern. Darüber hinaus sollten die Bauherren beachten, dass bei den geplanten Maßnahmen die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit des Vorhabens eingehalten werden.”

Bei Fragen sind wir gern für Sie da.

Thorsten Edelmann

 

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