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Herr Alioysius Mikwauschk (Mitglied des sächsischen Landtages) hat uns heute die nachfolgenden Informationen per Email übermittelt:

Sehr geehrter Herr Edelmann,

anbei übersende ich Ihnen das aktualisierte Gesamtpaket der Bundesregierung für zielgerichtete Corona-Wirtschaftshilfen nebst Anlagen zu Ihrer Kenntnis.

Ergänzend folgende weitere aktuelle Hinweise, die ich gerade erhalten habe:

Es wird nun auch möglich sein, dass Unternehmen, die nicht von den November-/Dezemberhilfen profitieren können, Umsatzausfälle für diese beiden Monate in den Überbrückungshilfen geltend machen können. Die bisher bekannten Details dazu finden Sie anbei:

Wo erfolgt Beantragung der Überbrückungshilfe III?

– die Überbrückungshilfe III beantragen ab einer Fördersumme von 5.000 Euro die Steuerberater ab frühestens Ende Januar 2021 über das bereits bestehende und bekannte elektronische Antragsportal

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.<https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html>

Welche nachträgliche Prüfung für 11-12/2020 findet im Rahmen der Überbrückungshilfe III statt?

– Die Laufzeit ist eigentlich vom 01.01.2021-30.06.2021 vorgesehen.

– Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 auch für Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. So wird weiteren Unternehmen geholfen, die von den Schließungsmaßnahmen im November und Dezember 2020 hart getroffen wurden, ohne von der November- und/oder Dezemberhilfe erfasst zu sein. Im Übrigen bleibt es bei der Zugangsschwelle von 50 Prozent Umsatzrückgang für zwei aufeinanderfolgende Monate bzw. 30 Prozent seit April 2020.

 

Existenzgründer:

Junge Unternehmen können als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz im Oktober 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit Gründung in Ansatz bringen. Dabei gilt bei der Rückwirkung aber grundsätzlich, dass Zuschüsse der Überbrückungshilfe II für den entsprechenden Zeitraum verrechnet werden.

Welche Fördersätze gelten bei der Überbrückungshilfe III?

90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher bei ÜH I 80% der Fixkosten), 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher bei ÜH I 50% der Fixkosten) und 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei ÜH I bei mehr als 40% Umsatzeinbruch) jeweils Fördermonat im Vergleich zum entsprechenden Vergleichsmonat des Jahres 2019.

Für Unternehmen, die zwischen dem 31.10.2019 und dem 30.06.2020 gegründet worden sind, gilt als Referenzzeitraum für Umsatzverluste das 3. Quartal 2020. Es erfolgt keine Erstattung bei einem Umsatzeinbruch von weniger als 30%

Konkret werden also künftig für die Fördermonate 01-06/2021 (für Nachberechnungen der Monate  11/2020 und 12/2020 gelten  bestimmten Umsatzrückgangsvorgaben und weitere separate Voraussetzungen) folgende Fixkosten laut der Positivliste erstattet:

Umsatzrückgang (im Fördermonat gegenüber Vorjahresmonat)

Erstattung als Überbrückungshilfe II

Zwischen 30 % und unter 50 % (bisher bei ÜHI mindestens 40 %)

40 % der förderfähigen Fixkosten

Zwischen 50 % und 70 %

60 % der förderfähigen Fixkosten (bisher bei ÜH I   50 %)

Mehr als 70 %

90 % der förderfähigen Fixkosten (bisher bei ÜH I   80 %)

Gerne können wir dazu im Gespräch verbleiben. Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Aloysius Mikwauschk
MITGLIED DES SÄCHSISCHEN LANDTAGES
WAHLKREISBÜRO
Weststr. 4  I 01917 Kamenz
Telefon:  03578.305383  I Fax:  03578.318155

Web: www.aloysius-mikwauschk.de

LFB Gesamtpaket für zielgerichtete Corona-Wirtschaftshilfen

Anlage 1 _ Novemberhilfe_201130

Anlage 2 _ ÜH III und Neustarthilfe_201130

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