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Unser Partner in Finanzierungen, die Prohyp GmbH, teilte uns am 29.10.2021 u.a. folgendes mit:

„Die Inflation steigt weiter. Im Oktober 2021 wird der Verbraucherpreisindex in Deutschland voraussichtlich um 4,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats liegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Trotzdem hält die EZB weiter an ihrem Kurs fest. Der Leitzins bleibt bei null Prozent, der Einlagezinssatz bei -0,5 Prozent. Die Notenbank vertagt ihre Entscheidung über die Zukunft der milliardenschweren Anleihekäufe wie angekündigt auf die Sitzung im Dezember. Noch bis Jahresende ist Jens Weidmann als Bundesbankpräsident Teil des EZB-Gremiums, er gilt als Vertreter einer straffen Geldpolitik und hat vergangene Woche überraschend seinen Rücktritt erklärt. Im Gespräch für seine Nachfolge ist unter anderem EZB-Direktorin Isabel Schnabel. Sie verteidigt die ultralockere Geldpolitik der EZB. Über sie und weitere potentielle Nachfolger schreibt tagesschau.de.

Im Zusammenhang mit der steigenden Inflation stehen auch die Konjunkturprognosen in dieser Woche – die allesamt gesenkt wurden, wie das Handelsblatt berichtet. Auch die Bundesregierung schraubte ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2021von 3,5 auf 2,6 Prozent zurück. Das Wachstum soll dafür 2022 mit 4,1 Prozent höher ausfallen als erwartet und 2023 soll sich mit 1,6 Prozent ein normalisiertes Wachstum abzeichnen, meldet Welt Online. Denn aufgeschobene Käufe beflügeln natürlich das Wachstum. Derzeit sind es vor allem die steigenden Preise, die Sorge bereiten. Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) könne sich die Annahme, dass wir in einer Inflation stecken zur selbst erfüllenden Prophezeiung entwickeln. Spiegel Online erklärt das so: Wenn wir davon ausgehen, dass die Preise weiter steigen, ziehen wir Käufe vor und es werden höhere Löhne gefordert. Die Unternehmen wiederum erhöhen ihre Preise, wenn sie damit rechnen, höhere Löhne und höhere Erzeugerpreise zahlen zu müssen. Eine klassische Lohn-Preis-Spirale entsteht. Dabei, so das DIW, liege die Inflation bei Dienstleistungen, die zwei Drittel der Kerninflationsrate ausmache, im Euroraum weiter bei unter einem Prozent.

Die höheren Baukosten schlagen sich derweil auch bei den Angebotspreisen nieder. So registrierte das Online-Portal Immoscout24 im dritten Quartal bei den Neubauten einen Anstieg um 4,7 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal. Der Preistrend sei auf die gestiegenen Herstellungskosten zurückzuführen. Das „Wohnbarometer“ öffnet auch einen Blick in die Zukunft: So sei innerhalb der kommenden zwölf Monate mit einem beachtlichen Anstieg der Angebotspreise von durchschnittlich 11,3 Prozent zu rechnen, mit regionalen Unterschieden, wie Focus Online ausführt. Die höchste Steigerung sei in Berlin zu erwarten (+13,1 Prozent), in München würden es „nur“ 2,5 Prozent mehr. Steigende Preise werden weitergegeben, das sollten Bauherrinnen und Bauherren unbedingt bedenken. Ratsam ist deshalb, je nach Region, einen Puffer von 15 Prozent einzukalkulieren.


Was tun, wenn sich in einer Eigentümergemeinschaft die Mehrheit gegen notwendige Sanierungsmaßnahmen sperrt? Das Gebäude verfallen lassen ist keine Option, hat der Bundesgerichtshof entschieden. Konkret ging es in dem Urteil um ein „Problem-Parkhaus“ in Augsburg. Der BGH bezieht sich mit seinem Urteil aber ausdrücklich auch auf Wohnungseigentümer. Mangelnde Instandhaltung oder Überalterung entbinden nicht von Sanierungspflichten, fasst Spiegel Online zusammen. Um in Eigentümerversammlungen trotz widerspenstiger Miteigentümer handlungsfähig zu bleiben, wurde deshalb 2020 das Wohneigentumsgesetz (WEG) novelliert, wonach bauliche Maßnahmen mit einfacher Mehrheit beschlossen werden können. …“

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